Xylit – Geschichte

Die lange Geschichte von Xylit

Xylit (Xylitol) gehört nach der chemischen Definition zu den Zuckeralkoholen, ist aber ein Naturprodukt, das von dem deutschen Chemieprofessor Emil Fischer 1890 entdeckt wurde.

Nach der Entdeckung verschwand Xylit aus dem Fokus der Wissenschaft. Neue Nahrung bekam die Xylitforschung erst als in Amerika Xylit im Zwischenstoffwechsel des Menschen nachgewiesen werden konnte.

In der Folge wurde vor allem in Finnland mit Xylit geforscht und hier vor allem in der Zahnmedizin. Die Turku Zuckerstudie von 1975 stellt einen Meilenstein für die Erforschung des weißen Wunders Xylit dar, denn es konnte aufgrund von Langzeituntersuchungen nachgewiesen werden, welch herausragende Bedeutung der Stoff für die Gesundheit hat. All diese Erkenntnisse und Ergebnisse sind direkt in unsere Produktentwicklung eingeflossen.

Dass es sich bei dem Naturprodukt Xylit um ein völlig unbedenkliches Nahrungsmittel handelt, hat sowohl die United States Food and Drug Administration [FDA], als auch die Europäische Behörde für Nahrungsmittelsicherheit [EFSA] in unabhängigen Dossiers bestätigt. Die EFSA geht sogar noch einen Schritt weiter und bestätigt die positiven Auswirkungen die Xylit auf die Gesundheit hat.

penta-sense freut sich Ihnen Xylit näher bringen zu dürfen.

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Xylit (Englisch: Xylitol) = abgeleitet vom griechischen Wort Xylon. Auf deutsch steht Xylem für den Wasser leitenden Gefäßteil in hoch wachsenden Pflanzen [z. Bsp. Birken, Mais].

Die Endung ol weist auf die chemische Natur des Xylitmoleküls hin. In der chemischen Einordnung gehört Xylit zu den sogenannten Zuckeralkoholen. Dies hat natürlich nichts mit dem gewöhnlichen Alkohol, Ethanol zu tun. Chemiker sind allerdings bemüht, chemische Substanzen nach der genauen chemischen Struktur zu klassifizieren und Zuckeralkohol ist eine treffende Beschreibung für Xylit.

Ende des 19. Jahrhunderts beginnt die Geschichte von Xylit in Deutschland. Um 1890 sonderten der deutsche Chemieprofessor Emil Fischer und sein Student Rudolf Stahel aus Buchenspänen eine bis dahin unbekannte Verbindung aus. Diese wurde „Xylit” genannt. 1891 wurde diese Entdeckung von Fischer veröffentlicht. 1902 erhielt Dr. Fischer für seine vielseitigen Leistungen in der Chemieforschung den Nobel-Preis für Chemie. Parallel dazu wurde vom französischen Chemiker M.G. Bertrand zu dieser Zeit mit Weizen- und Haferhalmen geforscht und es gelang ihm eine Art Xylitsirup zu isolieren. Somit wurde Xylit an zwei Orten nahezu gleichzeitig entdeckt.

In den folgenden fünfzig Jahren wurde Xylit kaum weitere Bedeutung beigemessen. Die physiologische Rolle von Xylit im Organismus war ebenso unbekannt, wie das Potenzial in verschiedenen Anwendungen der Medizin und Ernährung, welches in Xylit steckt. Das änderte sich mit der Entdeckung, dass Xylit im Zwischenstoffwechsel des Menschen mit einbezogen ist. Dies geschah in den 1950er Jahren in Nashville, Tennessee, USA. Dr. Touster machte diese Entdeckung und löste damit eine Serie von Forschungsreihen aus, um die biochemische Bedeutung und weitere Informationen zu Xylit zu sammeln.

Xylit wurde zu Beginn seiner Nutzung und Erforschung unter anderem aus der finnischen Birke als Rohmaterial gewonnen und deshalb auch „Birkenzucker” genannt. In den 1960er Jahren gelang es finnischen Ingenieuren und Wissenschaftlern, Xylit aus Xylose zu isolieren und sie schafften es, einen wirtschaftlich rentablen Herstellungsprozess für Xylit zu finden. Inzwischen wird Xylit, durch einfache chemische Prozessschritte, aus verschiedenen xylanreichen Pflanzenmaterialien gewonnen. Die daraus entstehenden Xylitmoleküle sind die exakt gleichen, wie sie auch in unserem Körper und sonst in der Natur vorkommen. Aus diesem Grund, wird Xylit mit Recht als eine natürliche kohlehydratartige Substanz anerkannt.

Mit der Eröffnung des Zahnmedizinischen Instituts der Stadt Turku 1965, begann die genauere Erforschung des Stoffes mit Blick auf die Zahnhygiene und deren Wirkung. Diese Forschung gipfelte in der Veröffentlichung der „Turku Zuckerstudie” 1975, deren Aussagekraft auf die Verwendung von Xylit als Zahnpflegeinstrument von bahnbrechender Bedeutung ist und bis heute wirkt. Ausgehend von diesen ersten wirklich bemerkenswerten Erkenntnissen, setzte sich die Forschung rund um Xylit mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkt in diversen anderen Staaten fort. Die Ergebnisse der Turku Zuckerstudie wurden zum Beispiel in Mittelamerika [Belize Studie] und von der WHO in eigenen Studien untermauert. Hinzu kommen Studien aus der Sowjetunion, die den Nutzen von Xylit im Einsatz bei Diabetikerdiäten erforschten. In Deutschland wurden die Effekte in der Infusionstherapie untersucht. In Japan beschäftigten sich Wissenschaftler mit der Anwendung von Xylit zur Gewichtsreduktion und auch chinesische Wissenschaftler untersuchten verschiedene Möglichkeiten zur therapeutischen Anwendung von Xylit.

Neben diesen sehr wichtigen Erkenntnissen aus der Wissenschaft ist aber ein Aspekt für jeden Nutzer von zentraler Bedeutung: Xylit wurde in den USA von der United States Food and Drug Administration (FDA) bereits 1963 als vollständig unbedenklicher Süßstoff klassifiziert und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat 2008 bestätigt, dass Xylit positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Somit ist es höchste Zeit, dass Xylit mit all seinen positiven Eigenschaften, auch einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland zu Nutze gemacht wird.

penta-sense hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklung tatkräftig zu unterstützen und Ihnen neben den Produkten, auch die Möglichkeit zu geben sich ausführlich mit den vielfältigen, begeisternden Effekten von Xylit zu befassen. penta-sense freut sich über vielfältigen Meinungsaustausch mit Ihnen und steht Ihnen sehr gern mit Rat und Information zur Seite.

Lassen Sie sich ebenfalls begeistern, empfehlen Sie uns weiter und teilen Sie den Enthusiasmus mit penta-sense!

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